Dorfbeck  Gutach

Geschichte des Dorfbeck`s

Die "Allmend" mit der Peterskirche und dem "Stabswirtshaus zur Linde" ist seit Jahrhunderten der Mittelpunkt der Gemeinde Gutach.

Auf diesem einst gemeindeeigenen Gebiet erbauten Handwerker und später Geschäftsleute ihre Häuser;

Dazu zählt auch Peter Öhl, der einst nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges aus Obenheim im Elsaß hier einwanderte und die lange Tradition des Gutacher Dorfbeck`s

begründete.

Die Nachfahren des Peter Öhl, Beck auf der Allmend, verkauften 1769 seine "Behausung und Zugehörde"

für 335 Gulden an den Tuchhändler Johann Jackob Wöhrlen.

Er legte den Grundstein für die lückenlose "Dorfbeckabfolge"

der Familie Wöhrle bis in die Gegenwart.

 

Jahrhundertelang waren Weißbrot, Wecken, Brezeln und Hefegebäck die wichtigsten Produkte, da die Dorfbewohner ihr täglich Brot in der Regel selbst herstellten.

So waren Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen sowie Festtage, Anlässe Bäckerware zu kaufen.

Darüberhinaus " verhausierten" die Gutacher Bäcker ihre Erzeugnisse im Tal.

Die Nähe der Kirche brachte es mit sich, dass man nach dem Gottesdienst in der "Linde" und seit dem 18. Jahrhundert auch beim Dorfbeck eine Stärkung für den weiten Heimweg eingenommen wurde.

Damals betrieb der Dorfbeck eine " Gassenwirtschaft", das heißt dass zu den Backwaren Bier, Wein und Schnaps ausgeschenkt werden durften.

Die Weiterentwicklung von der Gassenwirtschaft zum Gasthaus mit Cafe zur "Eiche" ergab sich als Folge der Verkehrserschließung und des aufkommenden Fremdenverkehrs.

 

Der Dorfbeck ist an de´m von seinen Vorfahren in der Mitte der großen Talgemeinde begründeten Platz geblieben und führt die Tradition des "Beck der Allmend" mit einem qualitativ hochstehenden und vielseitigen Angebot an Backwaren und Konditoreierzeugnissen mit einem modernen Geschäft und gemütlichen Cafe fort.